Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Die Trennung verarbeiten und nach vorne schauen
fromXwithLove
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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von fromXwithLove » Fr 8. Apr 2016, 20:56

Simsalabim hat geschrieben: Ja gefestigter bin ich auch. Ich trage ihn immer noch in meinem Herzen und ich glaube immer noch, dass es mit uns super gepasst hat und auf eine gewisse Art und Weise liebe ich ihn auch noch...aber ich weiß, dass mein Leben trotzdem weiter geht und trotzdem schön sein kann. Es gibt immer wieder Momente, in denen ich ihm gerne etwas erzählen möchte oder seine Nähe vermisse, aber das geht eben nicht. Die Momente vergehen dann Gottseidank auch wieder. Ja, ich glaub ich hab ihn endlich losgelassen. Zumindest bin ich nah dran :)

"früher" hätte ich wohl auf sämtlichen Social Media Plattformen geforscht, ob sie noch zusammen sind. Jetzt habe ich zwar dass Gefühl, dass die Beziehung nicht allzu intensiv ist oder es die Beziehung gar nicht mehr gibt, aber ich gehe dem nicht weiter nach. Weil es für mich persönlich ja nichts ändert und nicht wichtig ist.
ich gehe jetzt meinen Weg, ohne ihn. Und wenn es so sein sollte, wird er mich auch wieder einholen irgendwann. und sonst kreuzt sich mein Weg mit einem anderen irgendwann :) Ja, so sehe ich das grade.
Simsa, als würdest du meine Gedanken lesen können und sie hier aufschreiben :-) ich empfinde gerade genau so und hatte vor ein paar Tagen ähnliche Begegnungen wie du. Aber man gibt diesen Begegnungen oder Zufällen nicht mehr die Bedeutung wie noch vor ein paar Wochen / Monaten und das heißt, dass wir einen Schritt weiter sind.
Es freut mich so, dass du schon so weit bist und dass du auf dem richtigen Weg geblieben bist und dass es dir so gut geht :-)

Alles alles Liebe!!
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Simsalabim
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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von Simsalabim » Di 12. Apr 2016, 10:44

Ich könnte mich selbst Ohrfeigen! ich hab geguckt...auf facebook und instagram. Und ich bin wieder mal der Beweis, dass man es einfach sein lassen sollte! verdammt nochmal :evil: ich bin sauer auf mich selbst.

Denn zuvor dachte ich ja, dass sie eventuell nicht mehr zusammen sind, weil sie am WE oft in Österreich ist und er hier und sie seinen besten Freund nicht kennt. Tja...am 18. März hat sie ein Foto mit ihm hochgeladen, auf seiner Terasse. Da waren sie also noch zusammen und sind es daher bestimmt auch noch. Ist ja erst knapp 4 Wochen her. Und ja, es nervt mich! War im Loslass-Prozess wohl doch noch nicht so weit wie ich dachte. Der Gedanke, dass sie womöglich nicht mehr zusammen sind, hat mir gefallen (auch wenn es für mich nichts ändert). Wahrscheinlich hat es mich beruhigt, dass sie nicht das hat, was ich immer wollte. argh. und ich muss zugeben: ich würde gerne wissen, ob sie noch zusammen sind oder nicht. Auch wenn es mich nichts angeht, sich für mich nichts ändert...aber irgendwie will ichs wissen.
Und irgendwann ändern sich nicht die Dinge an sich, aber die Bedeutung, die wir ihnen geben.

Sonnenblume10
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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von Sonnenblume10 » Di 12. Apr 2016, 10:56

Simsalabim hat geschrieben:Wahrscheinlich hat es mich beruhigt, dass sie nicht das hat, was ich immer wollte.
Völlig normale Empfindungen nach einer Trennung. Du willst ihn vlt. gar nicht mehr zurück, nach allem, was war, aber eine Andere soll ihn bitteschön auch nicht bekommen. Und wenn, dann soll er die Beziehung wieder beenden oder auch sie, sodass entweder er oder sie jetzt auch Schmerzen erleiden.
Simsalabim hat geschrieben: und ich muss zugeben: ich würde gerne wissen, ob sie noch zusammen sind oder nicht.
Simsa, das ist gefährlich. Ja, klar, es drückt Dich. Völlig klar. Was ändert es, wenn Du es weißt? Was wäre, wenn sie doch getrennt sind? Würdest Du Dich voller Schadenfreude freuen oder auf seine Rückkehr spekulieren oder beides?
Was wäre, wenn sie noch zusammen sind? Damit fühlst Du Dich auch nicht besser, oder?
Mein Rat wäre, lass es bleiben, das rausfinden zu wollen. Du bist in den letzten Wochen doch schon ein gutes Stück weiter gekommen. Je mehr Du Dich wieder mit ihm befasst, umso stärker manövrierst Du Dich wieder rein.

Und wenn Du es nicht sein lassen kannst, wie bitteschön willst Du das verlässlich überhaupt rausbekommen. Eigentlich kannst Du eine Antwort nur von ihm bekommen, aber fragen kannst Du ihn auch nicht und die Frage ist, ob er Dir überhaupt eine ehrliche Antwort geben würde. Und die Aussagen von Freunden stimmen vielleicht auch nicht immer oder sind noch nicht auf dem neuesten Stand.

Auch für Dein Selbstgefühl wäre es besser, da nicht weiter rumzubohren, denn Du merkst ja, wie Du Dich über Deine eigene Schwäche ärgerst.
Ja, ja, ich rede wieder vom Verstand geleitet, daher, aber ich hätte genau dasselbe getan wie Du. Er war auf FB, ich aber nicht und so kam ich gar nicht erst in Gefahr, dort nachzuschauen, denn ich hätte eh nichts gefunden, weil er solche Themen niemals öffentlich kommunizieren würde.

Was wirst Du tun?

Sonnenblume

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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von Simsalabim » Di 12. Apr 2016, 11:34

Ja ich weiß, ich darf nicht weiter forschen...und es ändert ja tatsächlich nichts an der Tatsache, dass wir getrennt sind.
Sonnenblume10 hat geschrieben:Was wäre, wenn sie doch getrennt sind?
hmm..gute Frage, dann wäre ich beruhigt. So blöd es sich anhört, aber ich fände es besser er wäre single. Dann würde sie nicht auf der Terasse sitzen wo ich immer mit ihm gesessen bin. Das tut weh.
Sonnenblume10 hat geschrieben:Was wäre, wenn sie noch zusammen sind?
dann hätte ich den Beweis, dass es sich nicht nur um einen "Urlaubsflirt" sondern wohl doch um die wahre Liebe bei den beiden handelt.

ich merke auch, dass es mir nicht gut getan hat nachzusehen. total blöd. Jetzt habe ich wieder diese Unruhe in mir, die wirklich weg war. Denn jetzt grübel ich.
aber ich werde es wohl eh nie erfahren...und muss aufhören nachzubohren. Du hast ja recht. Aber irgendwas in mir drin, will es einfach wissen. Ich weiß auch nicht..

jetzt was anderes: Am samstag gehe ich mit meiner Freundin wieder in diese Bar auf eine Veranstaltung. Wie verhalte ich mich? Einfach nur grüßen? oder alles dafür tun, dass ich NICHT bei ihm bestellen muss? Mich wie früher an die Bar setzen oder mich weit weg davon aufhalten? Tipps? Dieses mal wird es nämlich nicht so voll sein wie das letzte mal :roll: und ich werde wohl mehr mit seiner Anwesenheit konfrontiert werden.

Ich würde gern die Zeit zurückdrehen in die Zeit als wir zusammen waren. Da war alles noch schön und einfach.
Und irgendwann ändern sich nicht die Dinge an sich, aber die Bedeutung, die wir ihnen geben.

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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von Sonnenblume10 » Di 12. Apr 2016, 15:40

Simsalabim hat geschrieben: So blöd es sich anhört, aber ich fände es besser er wäre single. Dann würde sie nicht auf der Terasse sitzen wo ich immer mit ihm gesessen bin. Das tut weh.
Jaja, und nicht in "Deinem" Bettchen liegen und nicht von deinem Tellerchen essen! Bist Du einer von den sieben Zwergen?
Simsa, Schätzchen, es war doch nie Deine Terrasse, sondern seine und er entscheidet, mit wem er dort sitzt und Kaffee trinkt. Mit Dir, mit ihr, seinem besten Freund, seiner Mutter, seiner Schwester ...
Es ist nicht Dein Terrain, Du hast es nur so empfunden. Und dass Dir das weh tut, schadet nur Dir. Er empfindet das nicht. Die Beziehung mit der Neuen wird vlt. ganz anders aussehen als Du Dir ausmalst. Vlt. sitzen sie gar nicht in schöner Eintracht zusammen auf dieser Terrasse, vielleicht unternimmt er mit ihr ganz andere Dinge als mit Dir (aber die Vorstellung bereitet Dir auch wieder Schmerzen, weil die Andere womöglich was bekommt, was er Dir versagt hat).
Ich verstehe Dich ja auch, ich habe das auch erlebt, aber da musst Du durch. Es hilft ja nichts. Denn selbst wenn es die Austria nicht ist, dann vlt. eine Andere.
Simsalabim hat geschrieben:dann hätte ich den Beweis, dass es sich nicht nur um einen "Urlaubsflirt" sondern wohl doch um die wahre Liebe bei den beiden handelt.
Und was würde das für Dich ändern? Nichts. Sie ist kein Urlaubsflirt, sondern was Ernstes. Du bist so und so draußen oder spekuliert ein kleiner Teil immer noch auf eine Chance für Dich?
Simsalabim hat geschrieben:Denn jetzt grübel ich.
Grübeln ist völlig nutzlos, es schadet Dir nur. Versuche Dich abzulenken und sag Dir wieder vor: es geht mich nichts an, es interessiert mich nicht, es darf mich nicht interessieren.Er darf machen was er will und was sich richtig für ihn anfühlt, auch wenn ich es gerne anders hätte.
Simsalabim hat geschrieben:will es einfach wissen. Ich weiß auch nicht..
Wer soll es Dir sagen? Und selbst wenn Du es erfährst, kann es in einigen Monaten ganz anders sein.
Simsalabim hat geschrieben: Einfach nur grüßen? oder alles dafür tun, dass ich NICHT bei ihm bestellen muss? Mich wie früher an die Bar setzen oder mich weit weg davon aufhalten?
Simsa, mach einfach, was Dich für Dich am besten anfühlt. Das war sich gut anfühlen würde, kriegst Du nicht, denn Du kannst seine Einstellung zu ihm nicht einfach "neutralisieren". Er wird Dich emotional tangieren, das ist so. Vielleicht ist es dann besser für Dich, Dich nicht direkt an der Bar aufzuhalten und eher mit dem Rücken zu ihm zu sitzen. Manche aber sind vom Wesen her eher so: jetzt erst recht! Ich mache was ich will und wenn ich immer an der Bar gesessen habe, dann tue ich es auch weiterhin. Manchen Menschen helfen sich selbst eher durch Konfrontation, manche eher durch Abstand.
Ich würde eher den Abstand wählen, weil mir der Aufenthalt an der Bar wahrscheinlich schmerzhaft wäre.
Aber wie gesagt, jeder ist anders und jeder muss für sich die Verhaltensweisen finden, die besser auszuhalten sind.
Simsalabim hat geschrieben: Da war alles noch schön und einfach.
Tatsächlich? War es das? Warum ist er dann weg? Vlt. hast nur Du es so empfunden, er aber nicht. Ihm hat wohl was gefehlt, sonst wäre er nicht gegangen. Simsa, es ist nicht gut, die Vergangenheit zu glorfizieren. Was Du jetzt machst, ist eine Glorifizierung von etwas, was nicht mehr ist und damit verweigerst Du Dir auch, die Gegenwart als wertvoll zu empfinden.
Du warst schon mal stabiler drauf und stärker als jetzt. Wahrscheinlich ist es wieder mal das berühmte Loch, in das jeder fällt. Man meinst, dasGröbste überstanden zu haben, fühlt sich schon wieder recht wohl mit sich und der Welt und dann auf einmal ist es wieder so, als würde man wieder bei Null anfangen.
Die Trauer und Ablösung gehen leider nicht kontinuierlich vor sich. Rückfälle kommen leider immer wieder vor, aber die Abstände dazwischen werden größer und weniger schmerzhaft.

Sonnenblume

Simsalabim
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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von Simsalabim » Mi 20. Apr 2016, 08:53

Guten Morgen :)

geht es hier jemandem auch so, dass man sein Leben gut im Griff hat, sich auch auf Dinge in der Zukunft freut, Spaß hat, schon lange nicht mehr wie ein Häufchen Elend in der Gegen rumläuft, aber den Ex einfach trotzdem jeden Tag vermisst? und das nach langer Trennung? Wenn ich an gemeinsame Erlebnisse denke, werde ich auch nicht mehr arg traurig, es is einfach ein Gefühl der Sehnsucht in mir drin. Ich brauche ihn nicht zum Leben, aber ich will ihn. Ich vermisse ihn. Und das Gefühl der Verbundenheit geht einfach nicht weg. und wir sind knapp 10 Monate getrennt. Hilfe :? das ist nicht meine erste heftige Trennung, aber dass dieses Gefühl nach so langer Zeit noch so ausgeprägt vorhanden ist, hatte ich noch nie.
Und irgendwann ändern sich nicht die Dinge an sich, aber die Bedeutung, die wir ihnen geben.

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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von Indiana » Mi 20. Apr 2016, 11:06

Hi, mir geht es wie Dir!
Wir sind schon länger nach einer schlimmen On/Off Phase getrennt. Wir haben beide die Disziplin, uns nicht wieder anzunähern, sonst geht's es nach kurzer Zeit wieder bergab mit uns. Insofern...
Wenn iwr uns mal zufällig treffen, tanzen wir auch miteinander. Es ist wie immer, wie früher. Ich spüre, dass alles noch da ist. Dennoch lasse ich sie nicht mehr in mein Herz. Da will ich sie nicht mehr drin haben, da es bei uns nicht gepasst hatte.

Die tiefe innere Verbindung habe ich auch lange Zeit ncht lösen können. Und ja, ich sehne mich oft nach den Eigenschaften, die ich mit ihr hatte. Nach diesen tollen Erfahrungen, dieser schönen Zweisamkeit. Früher hab ich immer gesagt, ich würde mich nach ihr sehnen, doch hab ich erkannt, dass sie mit mir etwas lebte, wonach ich mich inzwischen sehne. Und ich musste auch feststellen, dass keine andere Frau biher an dies heran kam. Nicht mal im entferntesten. Dennoch weiß ich inzwischen, dass es nur ein Fragment von ihr war, dem ich so nachlechze. Sie insgesamt wird mir dies nicht erfüllen, denn sie ist eben mehr als nur die schönen Erinnerungen.

Irgendwann im letzten Jahr habe ich entdeckt, dass mein Herz in mir mein Zuhause ist (was ich zuvor nie hatte). Davor suchte ich, wie ich es gelernt hatte, das Zuhause bei einer Frau oder einem Ort oder einer Berufung. Seit ich es in mir drin entdeckt habe, sind die tiefen Verbindungen zu ihr anders geworden. Und immer, wenn ich ganz doll an sie denken muss, weiß ich, dass ich im Mangel bin, dass ich nicht genug für mich selbst gesorgt habe. Wenn ich dem dann abhelfe, ist sie sofort weg aus dem Kopf. Ja, ich kann dann nich mal mehr an sie denken, so wie es vor dem Feststellen des Mangels noch ging.

Gestern hat mir jemand erklärt, dass Loslassen nur über Annahme geht. Das hat mich sehr interessiert und ich konnte es auch verstehen. Wenn ich in die Annahme der Trennung gehe, ist das fix in mir drin. Da ist dann kein Leid mehr und auch kein Kummer. In dieser Annahme spüre ich Liebe, aber weder eine sehnsüchtige, noch eine verlangende. Es ist eher eine liebende Liebe.

Als ich anfangs feststellte, dass ich sehr tief, auch seelisch, mit ihr verbunden war, habe ich dies mit einer Seelenvertragsauflösung behandelt. Damit hatte ich gute Erfolge. Auch wenn es bei mir länger dauerte als bei einigen Bekannten, die dies auch machten, wo es einmal sogar schlagartig besser wurde (und das, obwohl er nicht dran glaubte).

Ich bin heute froh, einen Menschen getroffen zu haben, mit dem ich so tiefe Gefühle erleben durfte. Es gab Momente, wie diese: "Wenn ich jetzt sterben müsste, ich wüsste, ich hätte alles erlebt!" Die Essenz aus den Höllen die ich urch die vielen Trennungen erfahren durfte, haben mich sehr weit gebracht. Dafür bin ich ihr dankbar, auch wenn sie wenig darüber wissen muss.

Sie, oder das wie ich sie sehe, ist fast täglich in meinen inneren Bildern. Und gar nicht mehr negativ, sondern immer lächelnd. Nur, dass ich nicht mehr weinend und traurig dazu bin, sondern auch lächelnd. Ich wünsche ihr sehr, dass sie endlich glücklich geworden ist. Mit mir konnte sie es nicht.

Ich hab auch oft den Gedanken gehabt, dass ich nur sie will. Keine andere. Obwohl es mir gut geht.
Ich weiß inzwischen aber auch, dass ich sie aufgeben muss, dass ich nicht mehr nach ihr verlangen darf. Denn das würde mich nur zurückwerfen. Und ihr auch nur die Zeit stehlen (wo ich doch weiß, dass sich meine Wünsche erfüllen).

Ich glaube eher, dass ich damit mir selber sage, dss ich genau das nochmals haben will und mich nicht mit weniger zufieden geben will. Aber eben nur das, was ich da vo ihr tolles sehe. Vieles sehe ich ja nicht, das belnde ich aus. Also ist es nicht sie! Sondern nur eine Näherung. Die mir aber hilft, wenn ich wieder eine Beziehung eingehe, auf mich und meine Wünsche zu achten.
Denn Chancen ergeben sich ja immer wieder. Ich bin stolz darüber, wenn ich jetzt bestimmte Faktoren voraussetze. Was ich früher immer dem Zufall überließ. Und allzu oft waren es Versuchsballone, die dann mit Leid und Kummer zerplatzten.

Nein, durch die Verbindung mit ihr weiß ich jetzt, was ich will.
Wenn Du still bist, verstehen Dich nur Menschen, die dich fühlen

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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von Caia » Do 21. Apr 2016, 14:43

Simsalabim hat geschrieben:Guten Morgen :)

geht es hier jemandem auch so, dass man sein Leben gut im Griff hat, sich auch auf Dinge in der Zukunft freut, Spaß hat, schon lange nicht mehr wie ein Häufchen Elend in der Gegen rumläuft, aber den Ex einfach trotzdem jeden Tag vermisst? und das nach langer Trennung? Wenn ich an gemeinsame Erlebnisse denke, werde ich auch nicht mehr arg traurig, es is einfach ein Gefühl der Sehnsucht in mir drin. Ich brauche ihn nicht zum Leben, aber ich will ihn. Ich vermisse ihn. Und das Gefühl der Verbundenheit geht einfach nicht weg. und wir sind knapp 10 Monate getrennt. Hilfe :? das ist nicht meine erste heftige Trennung, aber dass dieses Gefühl nach so langer Zeit noch so ausgeprägt vorhanden ist, hatte ich noch nie.
Bei meiner ersten ganz großen Liebe (1997/98) ging mir das noch nach 10 Jahren so! Auch heute gibt es noch Tage, an denen ich Sehnsucht nach ihm habe und ihn vermisse. Er wird wahrscheinlich immer ein ganz besonderer Mensch für mich bleiben.

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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von Simsalabim » Do 21. Apr 2016, 14:52

Ich fürchte langsam, dass das bei meinem Ex auch so sein wird. Ich war der Topf, er mein Deckel. und dieses "Der-Eine"-Gefühl hatte ich noch nie und geht nicht weg.
aber hilft ja nichts, ich muss ohne ihn weitermachen. :)
Und irgendwann ändern sich nicht die Dinge an sich, aber die Bedeutung, die wir ihnen geben.

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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von Caia » Do 21. Apr 2016, 15:08

Und das geht auch! :-) Es kommen andere Männer und irgendwann gibt es auch wieder eine "große Liebe". :-) Aber wie habe ich ihm einmal geschrieben oder sogar gesagt: "Dass es Dich gibt, macht die Welt für mich ein Stückchen besser." Und das stimmt nach wie vor. Ich bin froh, zu wissen, dass er irgendwo da draußen - hoffentlich glücklich - herumlebt. :D

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