Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Die Trennung verarbeiten und nach vorne schauen
L1i23b
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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von L1i23b » Di 23. Feb 2016, 20:34

Hallo Simsalabim,
es ist schwer aber du solltest es für dich versuchen nicht an Ihn und die neue denken. Du muss lernen los zu lassen. Genisse jeden Tag mach was schönes für dich.
Ich Versuche immer wenn ich an mein Ex-Freund mit ... Denke mache ich mir Musik an singe mit laut.
Ist hilft nicht immer aber etwas.

Äuglein
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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von Äuglein » Di 23. Feb 2016, 22:00

Hey Simsa,

das ist der normale Wahnsinn nach einer Trennung oder eben einer solchen Erfahrung, wie Du sie nun Monate danach gemacht hast. Es fühlt sich jetzt so endgültig an. So war es durch Deine Hoffnungen vor Monaten noch nicht.

Hinterfrag das nicht so viel.Lass zu, was Du fühlst. Lass nur nicht zu , dass Du darin hängenbleibst. Nach dem Tal der Tränen kommt auch wieder die Sonne :) Sei Dir sicher- Du bist mit Deinen Gefühlen/Gedanken , die Du gerade hast, nicht unnormal oder verrückt.

Tschackaaa...Du kommst da durch!!
Der Weg ist das Ziel...

Simsalabim
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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von Simsalabim » Mi 24. Feb 2016, 20:19

Tag 4

Hallo ihr Lieben,

hatte heute den ersten Termin bei der Psychologin. Seitdem bin ich etwas aufgewühlt, wir haben in den zwei Stunden schon recht viel aufgearbeitet. Muss das jetzt erstmal sacken lassen...war schon ne krasse Erkenntnis, auch wenn ich schon vermutet habe, was mein eigentliches "Problem" und Muster ist. Habe jetzt Übungen bekommen und in 4 Wochen habe ich noch einen Termin.
Ich melde mich wieder, wenn es was zu berichten gibt oder ich etwas loswerden möchte :)

ich wünsche euch einen schönen Abend, ich gucke jetzt noch etwas fern :)
Und irgendwann ändern sich nicht die Dinge an sich, aber die Bedeutung, die wir ihnen geben.

Simsalabim
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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von Simsalabim » Do 25. Feb 2016, 09:53

Tag 5:

Guten Morgen zusammen,

gestern war ich also bei der Psychologin. Obwohl sie mehr eine Art Coach ist. Im laufe des Gesprächs sind wir auf mein wirkliches "Problem" gekommen, das sich wie ein Muster durch meine bisherigen Beziehungen zieht: Mein mangelndes Selbstwertgefühl, wodurch ich einen Freund brauche, der mich bestätigt und "vollkommen" macht. Zudem habe ich so dermaßen hohe Erwartungen an meinen Partner und setzte diese damit unbewusst unter Druck, die mich irgendwann verlassen, weil sie meine Erwartungen auf Dauer nicht erfüllen können. Auch das Idealisieren ist ein Problem von mir. Meinen Ex stelle ich beispielsweise auf ein Podest, das haben wir bei einer Übung rausgefunden.
Jetzt muss ich an meinem Selbstwertgefühl arbeiten und lernen, mich selber zu lieben, damit ich meinem nächsten Partner auf Augenhöhe begegenen kann und ihn nicht "brauche" sondern er mich nur begleitet quasi. Das ist ihrer Meinung auch der Grund, waurm ich nach Trennung immer so tief falle. Weil ich so hohe Erwartungen an meine Partner habe, dass sie mich glücklich machen. Sobald das wegbricht, falle ich.
Das Problem ist aber grade, dass ich meinen Ex einfach als perfekten Partner für mich ansehe und er die Messlatte verdammt hoch angelegt hat...wie soll ich da meine Erwartungen und Ansprüche runterschrauben? Hat da jmd einen Tipp? Hoffe, das kann ich im Laufe der Sitzungen noch lösen.

Auch wenn ich das schon vermutet habe, war es schon heftig das mal zu hören, das vor Augen geführt zu bekommen. Aber sie hat recht.
Leider mache ich mir jetzt "Vorwürfe", dass ich das nicht früher erkannt habe: denn dann wäre mein Ex womöglich noch mit mir zusammen. Ich habe seit gestern etwas das Gefühl, dass ich "schuld" bin und ihn mit meiner Art vertrieben habe.

Aber jetzt kann ich es ändern und habe auch Übungen bekommen. In 4 Wochen steht dann der nächste Termin an.
Mir tut das alles so leid wie ich war...mir ist es gestern einfach wie Schuppen von den Augen gefallen und die Erkenntnis war schon hart, muss ich ehrlich sagen. Aber jetzt kann es ja nur noch aufwärts gehen. Ich werde jetzt also an mir arbeiten :)

heute morgen bin ich wieder mit diesem dumpfen Schmerz aufgewacht...er fehlt mir einfach so sehr. Und mit dem Gedanken, dass er ne Neue hat und mit ihr glücklich ist, komme ich einfach noch nicht klar...

LG Simsa
Und irgendwann ändern sich nicht die Dinge an sich, aber die Bedeutung, die wir ihnen geben.

neele31
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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von neele31 » Do 25. Feb 2016, 13:32

Wenn ich dazu mal ein paar Dinge erwähnen darf...

1.) Ich finde es mitlerweile wirklich immer gut, wenn an sich auch "professionelle" Hilfe sucht aber das, was Deine Dame da gesagt hat...entschuldige, das ist ja nun absolut nix neues! ;) Das ist eben genau das was wir hier schon die ganze Zeit sagen und es ist eben genau das, was man eigentlich in der Kontaktsperre herausfinden soll: dass man eben ein Selbstwertproblem hat!
Dennoch finde ich es gut, dass Du zu ihr gegangen bist, vielleicht musstest Du das einfach noch mal von "professionellerer" Seite hören und vor allem finde ich eben gut, dass Du Übungen bekommen hast.

2.) Und das ist GAAAAAAAAANZ wichtig!!!!! Hör bitte auf, Dir Vorwürfe zu machen!!! Das bringt nämlich überhaupt gar nix! Du machst Dich damit nur, wiedermal, selber klein - was Du ohnehin gerne machst -> kein Selbstwertgefühl, Überraschung! :roll: ;) Sage Dir selber imer wieder "ich habe alles gemacht, so gut ich konnte, so wie ich es gewusst habe" (Robert Betz) oder wie ich mitlerweile gerne sage "alles hat seinen Sinn und alles hat seine Zeit"!

3.) Klar siehst Du Deinen Ex als den perfekten Partner an, denn Du stellst ihn ja eben auf das Podest, wie Du schon sagst ;) aber denk mal in die andere Richtung (bezogen auf Deine Selbstvorwürfe): wäre der der perfekte Partner für Dich, dann wäre er trotz allem noch da! Dann hätte er mal den Mund aufgemacht und was gesagt. Zumindestens zum jetzigen Zeitpunkt ist er ganz offensichtlich nicht der Richtige. Er war es vielleicht, als ihr euch kennengelernt habt und vielleicht wird er es irgendwann auch mal wieder sein aber zum jetzigen Zeitpunkt ist er es nicht.

Sieh es so: ohne Deinen Ex, ohne diese Trennung, ohne die Neue wäre Dir kein Licht aufgegangen. Du wärst nicht zur Psychologin, hättest nicht die Denkanstöße bekommen und somit nicht die Chance gehabt an Dir zu arbeiten ^^

Alles wird gut Simsa!
...denn das Wesentliche passiert immer nebenbei!

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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von neele31 » Do 25. Feb 2016, 13:35

Edit: die Selbstvorwürfe sind eben genau das Zeichen für mangelnden Selbstwert! Jeder hat mal ´nen schlechten Tag, jeder versaut mal irgendwas, jeder ist mal unzufrieden mit sich - selbst der größte Sonnenschein wird mal solche Phasen haben oder gehabt haben! Der Unterschied ist aber der, dass Menschen, mit einem guten Selbstwertgefühl sich zwar drüber ärgern aber sie machen sich nicht dafür fertig! Die sagen sich, war jetzt scheiße, is so, weiter geht´s und dass sie trotzdem ein toller Mensch sind! Menschen ohne Selbstwert hingegen hadern dann ewig mit sich...
...denn das Wesentliche passiert immer nebenbei!

Sonnenblume10
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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von Sonnenblume10 » Do 25. Feb 2016, 16:11

Liebe Simsa,

ich finde es toll und mutig von Dir, dass Du Dir Hilfe gesucht hast. Wir hier im Forum können sozusagen aus der Ferne analysieren, aber letztendlich uns nur darauf beziehen, was Du schreibst und das ist logischerweise immer nur ein Ausschnitt. Und auch wenn Die Psychotante Dich nicht kennt, sie ist ausgebildet und jeder Psychologe hat so seine spezielle Masche, aber für die erste Sitzung seid Ihr schon ganz schön weit gekommen.

Im Grund genommen dreht sich meistens alles ums mangelnde Selbstwertgefühl: man sucht unbewusst einen Partner, der die fehlenden Teile des Selbst sozusagen vervollständigen und das führt dann dazu, dass man diesen Typen auf ein Podest hebt. Das ging mir nicht anders. Ich war vordergründig zufrieden mit meinem Leben, als er auf der Bildschirme auftauchte. Später war mir klar, dass mich mein Leben lange nicht mehr zufrieden stellte, ich hatte es mir nur nicht eingestanden.
Mit ihm aber, da würde ich jetzt endlich glücklich werden und mich gut fühlen, denn ich wurde ja geliebt von dem tollsten aller Männer!
Die Beziehung scheiterte, denn ich überfrachtete die Beziehung. Nicht etwa durch Jammern und Klagen, das geschah nur selten, aber ich glaube, er spürte intuitiv, dass ich von ihm den Retter erwartete. Dass dieser Mann ohnehin nicht beziehungsfähig war, stellte sich später auch heraus. Aber erst in der Rückschau und weit nach der Trennung erkannte ich, was ich ihm alles unbewusst aufgehalst hatte. Er sollte dafür sorgen, dass ich mich endlich selbst annehmen konnte und mich ganz fühlte. Als mir das bewusst wurde, welch unglaublicher Druck da dahinter ist, war mir auch klar, dass er gehen musste, denn er wollte kein "Messias" für mich sein.

Zweite Erkenntnis: für mein Selbstwertgefühl bin ich selbst zuständig. Wenn ich es nicht habe, kann ich daran arbeiten. Das geht gerade hier ganz gut, dass man endlich aufhört, sich dauernd selbst schlecht zu machen und dauernd in die selbe Falle tappt: ich bin nicht gut genug, ich kann es nicht, alle anderen sind besser als ich, ich müsste hier und dort und überall viel besser sein. Dann endlich würde ich an mich glauben.
Trugschluss: aller anderen sind nicht besser und nicht schöner und wer weiß noch was alles. Sie sind nur anders, das ist alles.
Denn ein besser und schlechter gibt es oft gar nicht.
Ich kann nicht von meinem Partner erwarten, dass er was in mir richtet, was ich selbst nicht richten kann. Das ist zu viel Erwartung!
Ich ging in die Beziehung mit der Erwartung: hier hast Du mein trauriges Herz, ich gebe es Dir. Bitte mache Du es heil und wenn es wieder gesund ist, dann gib es mir wieder zurück. Denn dann werde ich glücklich und zufrieden sein.

Dritte Erkenntnis: die Trennung war gut für mich, denn sie hat mich weiter gebracht. Ich stehe jetzt anders zu mir, ich fühle mich insgesamt wohler mit mir und ich habe aufgehört, mich immer selbst in Frage zu stellen. Andere können was, was ich nicht kann. Dafür bewundere ich sie, aber ich kann das halt nun mal nicht und damit ist es auch in Ordnung. Früher war beständig eine Stimme in mir: ich bin nicht gut genug, ich müsste besser sein ich, ich hätte dies und jenes besser machen müssen, z.B. auch in der Beziehung.
Das bringt Dich erstens nicht weiter und zweitens passiert immer alles zum richtigen Zeitpunkt. Die Trennung war richtig, vor allem aber jetzt die Erkenntnis von Dir, dass Du endlich mit diesem Ex-Back-Gedanken aufhörst. Du bist gerade jetzt auch empfänglich für Veränderungen in Dir und die können dauerhaft sein. Und daher wird Dich die Trennung für Dich selbst weiter bringen und allein das ist wichtig. Ob er jemals was davon merkt, ist unerheblich, denn Du arbeitest an Dir für Dich selbst, sozusagen für Dein Kapital.
Selbstvorwürfe sind immer schlecht, denn sie vergiften Dich innerlich, vor allem, wenn sie zu übermächtig werden. Es ist gut, wenn Du das in Angriff nimmst, denn auch Selbstvorwürfe resultieren ja aus dem mangelndem Selbstwertgefühl.

Ich bin sicher, Du bist auf einem sehr guten Weg für Dich. Ich bin jetzt richtig stolz auf Dich, obwohl ich Dich nicht kenne.

Sonnenblume

Äuglein
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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von Äuglein » Do 25. Feb 2016, 22:14

Folgendes habe ich heute bei der Beratungsstelle bekommen, weil ich dort vor gut 2Wochen so schlimm geweint habe...

Der Stammesälteste eines Indianerstammes erklärt seinem Enkel das Leben

"Weisst du, in jedem von uns stehen sich fortwährend 2 Wölfe gegenüber: der Wolf des Hasses, des Pessimismus und des Egoismus und der Wolf der Liebe, des Optimismus und der Großzügigkeit".

"Und welcher der beiden hat die Oberhand?"


....Was meinst Du? Welcher Wolf ist stärker? Der Wolf der Negativität und des Hasses oder der Wolf der Liebe und der Großzügigkeit?.....

"Der Wolf, der letztendlich den Sieg davon trägt, ist der, DEN DU FÜTTERST!!"

Gib dem Nagativen kein Futter! Stopf lieber den voller Liebe und Großzügigkeit voll!! :) Das bist Du doch, oder? :mrgreen:

Äuglein :)
Der Weg ist das Ziel...

Simsalabim
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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von Simsalabim » Fr 26. Feb 2016, 09:16

Oh so viele ausführliche Beiträge. Habe sie mir alle ganz aufmerksam durchgelesen und werde mir einige Dinge von euch zu Herzen nehmen. Danke!!

Tag 6

Der Moment, wenn du träumst und aufwachst und total gerädert bist, als wärst du von einem LKW überrollt worden. Genau so ging es mir heute.
Seit langem habe ich wieder von ihm geträumt. Ich bin zu einer Familienfeier dazugestoßen von seiner Family (warum auch immer :roll: ), die Neue war natürlich auch da. Er sah komplett anders aus und ich habe ihm im Traum alle möglichen Sachen an den Kopf geworfen. Wie sehr er mich verletzt hat, dass er mir die ganz große Liebe nur vorgespielt hätte, dass er sich durch den Auslandsaufenthal verändert hätte, ja, aber ins negative, dass ich ihn nicht wiedererkenne,...etc. pp. Der Traum war total realistisch, nur dass er anders aussah. Mehr weiß ich nicht mehr.

Dann bin ich aufgewacht und der Wahnsinn an Gedankenstrudeln ging weiter. Bei uns scheint heute die Sonne und es ist richtig gutes Wetter zum Skifahren (Werde morgen auch gehen :D ). Und mein erster Gedanke? Jetzt ist Freitag, das Wochenede verbringen sie bestimmt zusammen und gehen skifahren. :roll: Ich hasse diese Gedanken. Sage dann immer "STOP!" und versuche an etwas anderes zu denken. Am besten funktioniert es derzeit, wenn ich an eine schöne Veranstaltung in der Zukunft denke oder an einen Mann, den ich toll finde.

Das ist auch so eine Sache...ich schaue mir gerade jeden Mann an und überlege ob der etwas für mich sein könnte. Als ob ich mir selber beweisen müsste, dass ich auch noch andere Männer attraktiv finden kann und mein Ex nicht der letzte sein wird.
Also ja...gestern ging es mir 5x besser als heute. Aber das liegt wohl daran, dass das Wochenende vor der Tür steht.

Heute arbeite ich bis mittags und nachmittags gehe ich dann noch shoppen, anschließend in Sport. Abends habe ich nichts vor.
Morgen Skifahren, abends habe ich wieder nichts vor.
Sonntag Abend gehen wir mit der Familie essen.

Meine Wochenend-Abenden werden wohl die nächsten Wochen so aussehen...denn in meine Stamm-Bar kann ich nicht mehr, das würde ich nicht ertragen, die beiden dort zusammen zu sehen :cry:
Ja ihr merkt, meine Stimmung war schonmal besser. Heute vor einer Woche habe ich das mit der neuen erfahren...

Ich schick euch allen Sonne, falls es bei euch nicht so schönes Wetter hat :)

EDIT: grade fühl ich mich etwas einsam, habe gerade rumgefragt, aber keiner hat Zeit am Wochenende..alle haben etwas vor. Das ist dann der Nachteil am Singleleben..und meine beste Freundin ist grade in Thailand.
Und irgendwann ändern sich nicht die Dinge an sich, aber die Bedeutung, die wir ihnen geben.

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Re: Loslassen trotz Hoffnung?! Mein Weg weg von ihm TAGEBUCH

Beitrag von neele31 » Fr 26. Feb 2016, 13:49

Echt klasse Post von Sonnenblume!!!! Gefällt mir saugut.
Das ist auch so eine Sache...ich schaue mir gerade jeden Mann an und überlege ob der etwas für mich sein könnte. Als ob ich mir selber beweisen müsste, dass ich auch noch andere Männer attraktiv finden kann und mein Ex nicht der letzte sein wird. (simsa)
Es kann auch ein Muster sein! Du warst jetzt bei der Psychologin, Du hast etwas für DICH getan, ABER ihr habt eben auch schon etwas aufgedeckt und da weiterzugehen bedeutet auch Arbeit! Arbeit, die anstrengend ist und erstmal wehtut, denn was man unter der Oberfläche hervorholt ist meistens erstmal unschön. Das findet das Unterbewusstsein natürlich scheiße, das will in Ruhe da im Dunkeln vor sich hinwerkeln können, was tut es also? Es versucht Dich abzulenken! "Oh, guck mal der Typ da, der wär doch was? Oder der da! Oder der dahinten!" ;)

So ist die Wahrscheinnlichkeit größer, dass da doch mal einer bei ist, den Du gut findest und mit dem es vielleicht auch erstmal klappt und ZACK, ist es ja wieder nicht so wichtig, sich um den eigenen fehlenden Selbstwert zu kümmern...nur wird sich so mit großer Wahrscheinlichkeit leider auch nichts ändern! Nutze die Chance, die Du jetzt hast, Du kannst das! :D
...denn das Wesentliche passiert immer nebenbei!

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