Und zwar eine, die Dich selbst ins Zentrum Deines Handelns und Denkens stellt.
Während Eurer Beziehung lag Deine Priorität hier nicht bei Dir selbst, sondern bei ihr. Dir war es wichtiger, dass es ihr gut geht als dass es Dir selbst gut geht. Das ist eine denkbar schlechte Basis für eine stabile und langfristige Beziehung auf Augenhöhe.
Ja, da hast Du es imgrunde schwarz auf weiss. Das war ganz sicher kein Scherz, auch wenn es für Dich so geklungen haben mag, sondern imgrunde ein Wink mit dem Zaunpfahl. Genau hierauf würde ich zukünftig meinen Fokus richten an Deiner Stelle.Scibby86 hat geschrieben:Sie bat mich ihr ein Glas Wasser zu bringen und ich bin aufgestanden und habe ihr etwas geholt, sagte dann aus Spaß "selbstverständlich, ich mache alles was du willst."
sie rollte mit den Augen und sagte sie wolle einen Mann keine pussi. jemand der sie beschützt.
Nämlich auf Deine Rolle als Mann innerhalb der Beziehung.
Ganz ehrlich? Hättest Du das bei mir gemacht, wärst Du hochkant rausgeflogen aus meiner Wohnung und hättest Dich sobald nicht wieder blicken lassen brauchen. Das war schon arg übergriffig, und Du kannst von Glück sagen, dass sie hier so reagiert hat.Scibby86 hat geschrieben:Mein Ordnungswahn ließ mich aber nicht in ruhe. ich hatte 4 Stunden bis sie vom Stall wieder kam. Soll ich oder soll ich nicht. diese Chance bekomme ich nie wieder. Habe mich dann dieser Aufgabe gestellt. als sie wieder kam war sie erst geschockt und dann überglücklich.
Obwohl ich schon fast glaube, dass dies auch ein Punkt sein könnte, den sie Dir auf ihrer inneren Liste angekreidet hat. Du hast ihr hier wieder etwas abgenommen. Imgrunde hast Du ihr hier auch gespiegelt, dass Du es ihr nicht zutraust, dass sie das hätte allein schaffen können.
Zudem bist Du anscheinend mehrfach in ihre Privat- bzw. Intimsphäre eingedrungen (die Sache mit dem Messie-Zimmer und die Überraschung bei ihr zuhause). Solche Sachen würde ich zukünftig auf jeden Fall lassen. Auch wenn das nett gemeint ist, aber sowas kann ruckzuck nach hinten losgehen.
Du bist in erster Linie dafür verantwortlich, Dich selbst glücklich zu machen. Deine Haltung finde ich ehrlich gesagt extrem ungesund.Scibby86 hat geschrieben:hört sich nach selbstaufgabe an. aber wenn man einen anderen Menschen glücklich macht dann bin ich es auch. das habe ich oft geschafft bei ihr und sie hat es immer wieder betont. hat sogar ihre "Kopf-Pillen" abgesetzt.
Was passiert denn, wenn Du es nicht schaffst, einen anderen Menschen glücklich zu machen? Bist Du dann selbst unglücklich?
Sorge in erster Linie dafür, dass es Dir selbst gut geht. Erst dann kannst Du Dich auch effektiv um das Wohl eines anderen Menschen bemühen.
Ich vermute, genau diese selbstlose Haltung ist Dir letztendlich zum Verhängnis geworden.
Wieder so eine Haltung, bei der ich innerlich zusammenzucke. Wieso um Himmels Willen siehst Du die von Dir genannten Charaktereigenschaften als „Fehler“? Leidest Du denn selbst unter dieser Situation? Wenn ja, dann ändere etwas. Wenn nein, dann steh dazu.Scibby86 hat geschrieben:Respektiert wurde ich von ihr. Sie hat all die fehler die ich habe (Schüchterheit, keine hobbys, nur eine handvoll freunde) so hingenommen wie es ist.
Aber bitte hör auf, solche Attribute und Dinge, die Dich ausmachen als Fehler zu bezeichnen. Auch ein weiterer Punkt, der Dich auf ihrer Attraktivitätsskala hat abrutschen lassen.
Steh immer zu Dir selbst, egal, was andere von Dir denken. Erster Grundsatz im Hinblick auf Attraktivität.
Ich finde es gut, dass Du hier tatsächlich immer mehr Aspekte erkennst, die Du anfangs überhaupt nicht gesehen hast.Scibby86 hat geschrieben:Sie hat sich so definitiv weiterentwickelt wärend der Beziehung. Ich allerdings irgendwie nicht.
ich denke das war auch einer der Gründe.
Jetzt hast Du die beste Gelegenheit, Dich weiter zu entwickeln. Werde zur besten Version Deiner selbst. Und zwar ausschließlich für Dich selbst.
Den Fokus solltest Du m.M.n. hier auf die Bereiche Männlichkeit (ich empfehle hier unter Vorbehalt Lektüre wie "Lob des Sexismus", um die geschlechtsspezifischen psychologischen Mechanismen zu verstehen), Entwicklung eines gesünderen Selbstbewusstseins (steh zu Dir selbst!) und Abgrenzung (Du bist nicht für jemand anderen verantwortlich!) legen.
